Wirtschaft / voitsberg.com / Statuten

Statuten des Vereines „voitsberg.com – Verein zur Förderung der Marketingaktivitäten in der Region Voitsberg“
(beschlossen bzw. genehmigt im Feber 2002, geändert im Dezember 2006)

 
§ 1
Name und Sitz des Vereines

 
Der Verein führt den Namen „voitsberg.com – Verein zur Förderung von Marketingaktivitäten in der Region Voitsberg“ und hat seinen Sitz in 8570 Voitsberg. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich auf die Region Voitsberg.
 
§ 2
Zweck des Vereines

 
Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und bezweckt die Förderung der regionalen Kooperation zwischen Landwirtschaft, Wirtschaft und der Stadt und Region, weiters die Koordination und Pflege der bestehenden Voitsberger Städtepartnerschaften mit San Martino Buon Albergo (Italien), Lesnica (Polen) und auch zukünftiger Partnerschaften und freundschaftlicher Beziehungen sowie vor allem die Abwicklung EU – relevanter Vorgänge, Projekte und Informationsveranstaltungen. Dabei steht neben den internationalen Kontakten die wirtschaftliche Förderung und Entwicklung im Vordergrund.
 
 
§ 3
Mittel des Vereines


Die Finanzierung der Vereinstätigkeit erfolgt durch
    a.) Beitrittsgebühr
    b.) Mitgliedsbeitrag
    c.) außerordentliche Beiträge der Mitglieder
    d.) öffentliche Förderungen
    e.) Beiträge von anderen Stellen zur Förderung des Vereines
    f.) Erträgnisse aus eigenen Veranstaltungen
 
 
§ 4
Arten der Mitgliedschaft

 
Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.
 
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein dazu ernannt werden.
 

§ 5
Erwerb der Mitgliedschaft

 
Ordentliche und außerordentliche Mitglieder des Vereines können alle physischen und juristischen Personen aus der Region Voitsberg werden.
 
Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen verweigert werden.
 
Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.
 
Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die (vorläufige) Aufnahme von Mitgliedern durch den (die) Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereines wirksam.
 
Die Anmeldung zur Aufnahme in den Verein erfolgt durch Unterzeichnung des Anmeldeformulars, Mitglied kann nur eine im Abs. 1 genannte Person werden.
 
§ 6
Rechte und Pflichten der Mitglieder

 
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen.
 
Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu.
 
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und Mitgliedsgebühren in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
 
Anlässlich des Beitrittes erhalten sie über Verlangen kostenlos die Statuten und Geschäftsordnung des Vereines.


§7
Verlust der Mitgliedschaft

 
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), freiwilligem Austritt und durch Ausschluss.
 
Der freiwillige Austritt muss dem Vereinsvorstand spätestens bis 30. Juni des Kalenderjahres schriftlich mitgeteilt werden. Er wird jedoch erst mit Ende des Kalenderjahres wirksam.
 
Im Falle des Todes eines Vereinsmitgliedes endet die Mitgliedschaft mit Ende des Kalenderjahres. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Mitgliedschaft des Verstorbenen durch dessen Erben oder Rechtsnachfolger fortgesetzt.
 
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch den Vereinsvorstand beschlossen werden, wenn das Mitglied oder auch der Vereinsfunktionär die Satzungen gröblich verletzt oder die Interessen des Vereines schädigt, seinen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht nachkommt, dem Vereinszweck grob zuwiderhandelt, sich einer unehrenhaften Handlung schuldig macht, den Anordnungen des Vereinsvorstandes, soweit diese nicht satzungswidrig sind, keine Folge leistet und schließlich trotz wiederholter Mahnung und Ankündigung des Ausschlusses ohne triftigen Grund mit der Bezahlung des Jahresbeitrages im Rückstand ist.
 
Der Ausschluss tritt sofort in Kraft, jedoch ist das ausgeschlossene Mitglied verpflichtet, den Mitgliedsbeitrag bis Ende des Kalenderjahres zu bezahlen und seinen finanziellen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nachzukommen.
 
Dem ausgeschlossenen Mitglied steht innerhalb von vier Wochen nach schriftlicher Benachrichtigung über seinen Ausschluss durch den Vorstand die schriftliche Berufung an das Schiedsgericht zu. Die Entscheidung des Schiedsgerichtes ist endgültig.
 
Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.
 
 
§ 8
Vereinsorgane

 
Organe des Vereines sind die Generalversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht.
 
 
§ 9
Die Generalversammlung

 
Die Generalversammlung ist mindestens alle vier Jahre als ordentliche Jahreshauptversammlung im ersten Vierteljahr am Sitz des Vereines abzuhalten.
 
Die Einberufung der Generalversammlung hat schriftlich oder in sonst geeigneter Weise unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens vierzehn Tage vorher zu erfolgen. Anträge, die in der Generalversammlung behandelt werden sollen, müssen mindestens drei Tage vorher dem Vereinsvorstand schriftlich mitgeteilt werden.
 
Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Trifft dies nicht zu, kann nach einer halben Stunde am selben Ort eine zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung abgehalten werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
 
Die Jahreshauptversammlung bzw. die außerordentlichen Versammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; ausgenommen davon sind Satzungsänderungen bzw. die Auflösung des Vereines.
 
Die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung kann erfolgen, wenn diese von der Vereinsleitung für notwendig erachtet wird, insbesondere zur Vornahme von Nachwahlen, wenn sonst die Vereinstätigkeit infolge Ausscheidens von Mitgliedern der Vereinsleitung gefährdet wäre.
 
Eine außerordentliche Generalversammlung ist vom Obmann oder seinem Stellvertreter einzuberufen, wenn es mindestens ein Zehntel (bisher Drittel) der ordentlichen Mitglieder unter Bekanntgabe der Gründe verlangen. Bei der Einberufung sind jene Punkte auf die Tagesordnung zu setzen, die von den antragstellenden Mitgliedern gewünscht werden.
 
 Aufgaben der Generalversammlung:
a.) Wahl des Vorstandes
b.) Wahl der Rechnungsprüfer
c.) Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung
d.) Bericht des Obmannes
e.) Bericht des Kassiers und Erteilung der Entlastung des Kassiers und des  
     gesamten übrigen Vorstandes auf Antrag der Kassaprüfer
f.)  Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
g.) Beschlussfassung über eingebrachte Anträge
h.) Ernennung von Ehrenmitgliedern
i.)  Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Geschäftsordnung
j.)  Beschlussfassung über Auflösung des Vereines
 
 
§ 10
Der Vorstand

 
Die Vereinsleitung besorgt der Vereinsvorstand, der aus zehn Mitgliedern bestehen kann, und zwar: dem Obmann, dessen Stellvertreter, dem Schriftführer, dessen Stellvertreter und dem Kassier, dessen Stellvertreter sowie vier Vertretern der Interessens- bzw. Projektgruppen. Der Vorstand kann jederzeit durch Beiräte und andere Funktionen erweitert werden. Die Funktionäre üben ihre Stellen unentgeltlich aus.
 
Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.
 
Der Vereinsvorstand wird von der Generalversammlung auf die Dauer von vier (bisher drei) Jahren gewählt. Er wird vom Obmann einberufen, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter.
 
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

§ 11
Besondere Obliegenheit einzelner Vorstandsmitglieder

 
Der Obmann ist höchster Vereinsfunktionär. Ihm obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
 
Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
 
Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.
 
Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmannes, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter.

 
§ 12
Geschäftsführung

 
Die Generalversammlung kann einen oder mehrere Geschäftsführer bestellen, wobei diese/r kein/e Vereinsmitglied/er sein muss/müssen.
 
Die Geschäftsführung wird ebenfalls auf vier (bisher drei) Jahre bestellt. Diese wird vom Vorstand mit Teilen der Vereinsleitung beauftragt. Nähere Bestimmungen regelt die Geschäftsordnung.
 

§ 13
Rechnungsprüfer


Von der Generalversammlung sind zwei Rechnungsprüfer auf vier (bisher drei) Jahre zu wählen.
 
Ihnen obliegt die Überwachung der Finanzgebarung des Vereines, die Vornahme von wiederholten Kassenrevisionen, sowie die Erstattung des Rechenschaftsberichtes an die Generalversammlung, verbunden mit der Antragstellung auf Erteilung der Entlastung. Sie haben das Recht auf Einsicht in alle Belege und Geschäftsbücher des Vereines.
 
 
§ 14
Satzungsänderungen

 
Diese Satzungen können nur durch eine Generalversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen abgeändert werden. Für die Beschlussfähigkeit ist erforderlich, dass mindestens ein Drittel der Delegierten vertreten sind.
 
Anträge auf Satzungsänderungen sind mindestens acht Tage vor Abhaltung einer Generalversammlung bei der Vereinsleitung schriftlich einzureichen.
 
Die Vereinsleitung ist verpflichtet, zeitgerecht eingereichte Anträge auf Satzungsänderung in die Tagesordnung der nächsten Generalversammlung aufzunehmen.
 


§ 15
Schiedsgericht

 
In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.
 
Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von vierzehn Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
 
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidung ist vereinsintern endgültig.
 
 
§ 16
Auflösung des Vereines

 
Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
 
Diese Generalversammlung hat auch, sofern Vereinsvermögen vorhanden ist, über diese Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie den Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem nach Abdecken der Passiva das verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen ist.
 
Dieses Vermögen muss, soweit möglich und erlaubt, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche gemeinnützige Zwecke verfolgt.

Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie weiter surfen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.