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Spatenstich beim Rückhaltebecken „Feuerbach“

Spatenstich beim Rückhaltebecken „Feuerbach“ in Voitsberg

Für die Bevölkerung im Bereich der Grillparzerstrasse, Grüne Gasse und Ganghofergasse in Voitsberg war der 22. Oktober 2019 ein Tag der Freude. Bei jeder Wetterprognose, welche zu Starkregen tendierte, griffen die Bewohner in diesem Bereich zum Selbstschutz und errichteten Dämme, um ein mögliches Eindringen des Wassers in die Keller zu vermeiden.

Nach langen Verhandlungen konnte der Spatenstich für das Rückhaltebecken „Feuerbach“ durchgeführt werden. Unzählige Hochwasserereignisse zollen die Wichtigkeit dieses Projektes.

Nach dem letzten großen Hochwasser im August 2014 und einigen kleineren hat die Stadtgemeinde Voitsberg das Büro Ingenos mit der Planung dieses Projektes beauftragt. Unzählige Stunden musste auch die FF Voitsberg aufbringen, um Keller auszupumpen.

Die Grundeigentümer Schubert, Lackner und Hallmann haben bereits im Juli 2015 dankenswerterweise die Zustimmung zum Bau erteilt. Das Projekt wurde von der Bezirkshauptmannschaft Voitsberg im Dezember 2015 wasser- und naturschutzrechtlich bewilligt. Die Bauvergabe erfolgte im September 2019 an die Firma PORR Bau GmbH aus Premstätten.

Die Auftragssumme für den Bau beträgt ca. 640.000 €. Die Gesamtprojektskosten belaufen sich auf 794.000 €. Finanziell getragen wird dieses zukunftsweisende Projekt vom Bund, dem Land Steiermark und der Stadtgemeinde Voitsberg, wofür diese den Interessentenanteil von 13 % der Kosten übernimmt. Durch diese Investition werden ca. 250 Menschen direkt vor Hochwasser geschützt, indirekt auch die Stadt Voitsberg.

Die Bauzeit beläuft sich von Oktober 2019 bis Juli 2020.

Einige technische Details:

Zufluss bei HQ100: 4,3 m³/sec

Abfluss bei HQ100: 0,34 m³/sec

Eingestaute Fläche: ca. 8000 m²

Speichervolumen bei HQ100: 15.200 m³

Erddamm: ca. 7000 m³

Ansprachen zu den zahlreichen Gästen, u.a. Bezirkshauptmann Mag. Hannes Peißl, Vizebgm. Manfred Prettenthaler und Stadtrat Markus Leinfellner, sowie Hinweise zur Wichtigkeit dieses Baues und technische Erläuterungen kamen von LAbg. Erwin Dirnberger in Vertretung von LR Hans Seitinger, Bgm. Mag.(FH) Bernd Osprian und seitens des Landes Steiermark Frau DI Tanja Schriebl.

Text und Fotos: Walter Ninaus

 

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