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Ein Primärversorgungszentrum für Voitsberg

Bei einer Pressekonferenz stellten Bürgermeister Ernst Meixner, Vizebürgermeister Kurt Christof, Primarius Dr. Peter Mrak vom LKH Weststeiermark, Standort Voitsberg, und Direktor Aldo Striccher vom Roten Kreuz Voitsberg-Köflach das Projekt „Gesundheitsversorgung“ vor.

Vorgespräche zwischen der StGKK und der StG Voitsberg, Abstimmungsgespräche zwischen der StGKK und der Ärztekammer und Informationsgespräche mit interessierten ÄrztInnen aus Voitsberg und der StGKK lassen darauf hoffen, dass es vielleicht noch im Jahre 2019 zur Installation eines Primärversorgungszentrum in Voitsberg kommen kann.

Derartige Zentren gibt es bereits fünf in der Steiermark, bis 2025 werden 30 erwartet.
Neun verschiedene Standorte von Ärzten gibt es derzeit in Voitsberg. Eine Kassenstelle für einen Allgemeinmediziner ist derzeit offen, diese Stelle fördert die GKK mit einem Zuschuss von € 70.000,--.
"Das Modell eines solchen Zentrums kommt bestimmt, wir wollen in Voitsberg zu den Vorreitern gehören", sagte Vize-Bgm. Kurt Christof optimistisch.
Ebenfalls zuversichtlich zeigte sich Bürgermeister Ernst Meixner und sagte seitens der StG Voitsberg die volle Unterstützung zu diesem zukunftsweisenden Projektes zu.

Die Rechtsform wäre eine Vertragsgruppenpraxis (OG) mit Ärzten für Allgemeinmedizin. Ein eigenes Gebäude ist nicht zwingend, so eine Praxis kann auch als Netzwerk funktionieren. "Mittel- bis langfristig ist ein gemeinsames Gebäude sicher von Vorteil", so Christof, der auch Fachärzte für Kinder in so einem Netzwerk eingebunden haben will.
Wohnortnähe, gute verkehrsmäßige Erreichbarkeit, Barrierefreiheit, erweiterte Öffnungszeiten und koordinierte Verfügbarkeit außerhalb der Öffnungszeiten sind große Vorteile.
Die Kompetenzen wären in erster Linie die Versorgung von Kindern und Jugendlichen, älterer Mitbürger, chronisch Kranken und multimorbiden Patienten, psychosoziale Versorgung, Arzneimittelmanagement sowie Gesundheitsförderung und Prävention.

Das neue Zentrum soll auch mit dem LKH Voitsberg eng zusammenarbeiten. "Seit wir im Verbund mit dem LKH Deutschlandsberg zusammenarbeiten, ist die Patientenzufriedenheit gestiegen", weiß Primar Peter Mrak.

Ein Thema ist auch der neue Bereitschaftsdienst bzw. das Gesundheitstelefon ab 1. April. Rot Kreuz-Bezirksgeschäftsführer Dir. Aldo Striccher möchte die Skepsis von der Bevölkerung und den Ärzten abbauen. Solch ein System gibt es bereits in vier Bundesländern mit sehr guten Rückmeldungen. Das Notarztsystem im Bezirk funktioniert bestens.

Alle vier Podiumsteilnehmer zeigten sich über den Fortschritt der bisherigen Maßnahmen erfreut und sind für die Installierung eines Primärversorgungszentrum in Voitsberg optimistisch.

Text und Fotos: Walter Ninaus

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